Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Rüpelei, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Rüpelei · Nominativ Plural: Rüpeleien
Aussprache 
Worttrennung Rü-pe-lei (computergeneriert)
eWDG

Bedeutung

abwertend rüpelhaftes Benehmen, Flegelei
Beispiele:
In den 7. Klassen setzten sie [die Mädchen] sich z. B. recht energisch gegen die Rüpeleien der Jungen zur Wehr [ Tageszeitung1956]
Mit knapper Not konnte Julika diese gesellschaftliche Rüpelei verhindern [ FrischStiller145]

Thesaurus

Synonymgruppe
Flegelei · Flegelhaftigkeit · Grobheit · Krawallmacherei · Pöbelei · Rowdytum · Rüpelei · Rüpelhaftigkeit · provokantes Auftreten
Assoziationen

Verwendungsbeispiele für ›Rüpelei‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Er stehe derartigen journalistischen Rüpeleien, wie man sie ihm zuzumuten scheine, fern. [Friedländer, Hugo: Prozeß Leckert-Lützow. In: ders., Interessante Kriminal-Prozesse, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1911], S. 9273]
Niemand kritisiert den Trainer oder wundert sich über seine Rüpeleien. [Die Zeit, 16.05.2011, Nr. 20]
Denn auch diese ist eine Geschichte der Regression und Rüpelei. [Die Zeit, 24.02.2003, Nr. 08]
Werden nun die Abgeordneten ihren Hang zur Rüpelei vergessen und „das Gesetz in sich“ spüren? [Die Zeit, 14.05.1993, Nr. 20]
Der Weg ist weit und verführt zu allerlei Rüpeleien bis hin zu kleinen Eigentumsdelikt ten. [Die Zeit, 29.04.1977, Nr. 18]
Zitationshilfe
„Rüpelei“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/R%C3%BCpelei>.

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