Rüstungsbetrieb, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum)
Aussprache  [ˈʀʏstʊŋsbəˌtʀiːp]
Worttrennung Rüs-tungs-be-trieb
Wortzerlegung RüstungBetrieb
eWDG, 1974

Bedeutung

veraltend Betrieb, dessen Produktion der Rüstung dient
Beispiel:
während des Krieges war sie zur Arbeit in einem Rüstungsbetrieb dienstverpflichtet

Typische Verbindungen zu ›Rüstungsbetrieb‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Rüstungsbetrieb‹.

Verwendungsbeispiele für ›Rüstungsbetrieb‹

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Es setzte sich fort beim kostspieligen Scheitern der Konversion von Rüstungsbetrieben.
Süddeutsche Zeitung, 31.08.1999
Das Vorhaben der Konversion traf die Rüstungsbetriebe im vergangenen Jahr völlig unvorbereitet.
Die Zeit, 16.11.1990, Nr. 47
In der britischen Zone wurden 63 Rüstungsbetriebe und 120 sonstige Betriebe vollständig demontiert.
o. A.: 1948. In: Overresch, Manfred u. Saal, Friedrich Wilhelm (Hgg.) Deutsche Geschichte von Tag zu Tag 1918-1949, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1986], S. 19745
Wir gaben in vielen Millionen Stück Pakete an Rüstungsbetriebe heraus.
o. A.: Einhundertachtundfünfzigster Tag. Mittwoch, 19. Juni 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 22686
Wer setzte dann die KZ-Häftlinge zur Arbeit in den Rüstungsbetrieben ein?
o. A.: Einhunderteinundvierzigster Tag. Mittwoch, 29. Mai 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 10767
Zitationshilfe
„Rüstungsbetrieb“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/R%C3%BCstungsbetrieb>, abgerufen am 29.09.2020.

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