Rachenmandel, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungRa-chen-man-del (computergeneriert)
WortzerlegungRachenMandel1
eWDG, 1974

Bedeutung

mandelförmiges Organ, das beiderseits am oberen Teil des Rachens liegt
Beispiel:
eine Entzündung der Rachenmandeln

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Rachenmandeln sind eine Quelle für Antikörper, die genutzt werden, um das Immunsystem zu testen.
Die Zeit, 12.02.2001, Nr. 07
Bei immerhin 20 % lag die unangenehme Geruchsquelle im Hals (entzündete Rachenmandeln) oder in den Nasennebenhöhlen.
Bild, 03.11.1999
Diese Anfälle werden zuweilen ausgelöst von den vorhandenen drüsigen Wucherungen des Nasenrachenraumes, namentlich der Rachenmandel.
Schmid-Monnard, Carl u. Schmidt, Rudolf: Schulgesundheitspflege, Leipzig: Voigtländer 1902, S. 145
Der Luftweg führt dann nach hinten weiter in den Nasenrachenraum mit der Rachenmandel, in den seitlich die Ohrtrompeten, die Verbindungen nach der Paukenhöhle, einmünden.
Hauke, Hugo: Unterrichtsbuch für die freiwilligen Hilfskräfte der Deutschen Frauenvereine vom Roten Kreuz. Berlin: Mittler 1932, S. 34
Da Szewczenko über Atembeschwerden klagte, wurden ihr noch in München Rachenmandeln und Polypen entfernt.
Süddeutsche Zeitung, 14.02.1998
Zitationshilfe
„Rachenmandel“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Rachenmandel>, abgerufen am 20.03.2019.

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