Rachenputzer, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungRa-chen-put-zer (computergeneriert)
eWDG, 1974

Bedeutung

salopp, scherzhaft scharfer Schnaps, Likör; billiger, saurer Wein; billige, scharf schmeckende Zigarette
Beispiel:
Rachenputzer der billigsten Preisklasse

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Der Rachenputzer mundet unvergleichlich besser als jeder Schnaps aus der Massenproduktion.
Süddeutsche Zeitung, 10.06.1997
Thailändische Gerichte sind bekanntlich nicht nur Zungenbrecher, sondern auch Rachenputzer.
Der Tagesspiegel, 12.10.1997
Wer sich einmal daran gewöhnt hat, sie als Rachenputzer zu verwenden, fühlt sich seltsam unsauber, wenn er mal die Kinderausfertigung mit Nachtischgeschmack verwenden muss.
Die Zeit, 04.08.2003, Nr. 31
Italienreisende aus den Anfängen des Tourismus haben ihn als markigen Rachenputzer in Erinnerung.
Süddeutsche Zeitung, 21.10.1997
Die Karriere der englischen Rachenputzer Fisherman's Friend hin zum modischen Mundhöhlen-Refresher begann 1865.
Hars, Wolfgang: Nichts ist unmöglich! Lexikon der Werbesprüche, München: Piper 2001 [1999], S. 357
Zitationshilfe
„Rachenputzer“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Rachenputzer>, abgerufen am 25.03.2019.

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