Rade, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
WorttrennungRa-de
Wortbildung mit ›Rade‹ als Letztglied: ↗Kornrade
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
(zu den Nelkengewächsen gehörende) Pflanze mit großen purpurroten Blüten
2.
Kornrade
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Rade · Kornrade
Rade f. auch Raden m. Name einer vor allem auf Getreidefeldern wachsenden meterhohen Blume (Unkraut) mit purpurnen Blüten, ahd. ratan (9. Jh.), rato (11. Jh.), mhd. rat(t)e, rat(t)en, asächs. rado, radan, mnd. rāde(n), rādel. Herkunft ungeklärt. Das fem. Genus stammt aus dem Md., vgl. schon mfrk. rada (13. Jh.). Die Formen mit d setzen sich im 18. Jh. durch. Heute meist in der Zusammensetzung Kornrade f. vgl. Korn-Raden m. (1600).

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Um die fachliche Kompetenz in Zukunft zu steigern, fordert Rade die Einstellung eines Managers.
Der Tagesspiegel, 26.09.2003
Aber auch zu Rade sprengte er wie ein Herr und Ritter einher.
Die Zeit, 14.09.1962, Nr. 37
Dafür schlüpft Rade Budic wieder in seine normale Rolle als Wirt.
Süddeutsche Zeitung, 06.07.1999
Die Nase vorn haben zurzeit Ailton (Foto) und Rade Bogdanovic.
Bild, 05.09.2000
Wie wollen Sie der Bevölkerung erklären, dass die größten Hardliner des Milosevic-Regimes wie etwa Geheimdienstchef Rade Markovic bisher nicht abserviert wurden?
Der Spiegel, 01.01.2001
Zitationshilfe
„Rade“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Rade>, abgerufen am 16.12.2019.

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