Rakel

Worttrennung Ra-kel
Wortbildung  mit ›Rakel‹ als Erstglied: ↗Rakeltiefdruck
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

Druckwesen
a)
breites, dünnes Stahlband, mit dem beim Tiefdruck die überschüssige Farbe von der eingefärbten Druckform abgestreift wird
b)
Gerät in Form eines Messers aus Gummi, Holz, mit dem beim Siebdruck die Farbe durch das Sieb gerieben wird

Thesaurus

Technik
Synonymgruppe
Abstreifer · ↗Abstreifgummi · Rakel

Verwendungsbeispiele für ›Rakel‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Götz schuf viele seiner dynamischen Werke mit dem Rakel, einem Schieber aus Gummi oder Stahl.
Die Zeit, 11.12.2013 (online)
Mit sehr viel Lust an farblicher Verwirrung zog er Rakel und Spachtel über das noch feuchte, pastose Material.
Die Welt, 08.04.1999
So gerät die Geschichte der vom Leben benachteiligten Rakel nie zum Rührstück mit den hierfür nötigen Ingredienzen.
Süddeutsche Zeitung, 27.05.2000
Bleib uns mit deinem Willem beiseite, sagt Karle Rakel und furcht seine Stirn.
Strittmatter, Erwin: Der Laden, Berlin: Aufbau-Verl. 1983, S. 46
Beim Druckvorgang wird die Druckfarbe meist mittels eines Rakels durch die offenstehenden Bildstellen der Schablone auf das zu bedruckende Material gedrückt.
o. A.: Lexikon der Kunst - D. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1989], S. 7033
Zitationshilfe
„Rakel“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Rakel>, abgerufen am 26.02.2021.

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