Ralle, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Ralle · Nominativ Plural: Rallen
Aussprache 
Worttrennung Ral-le
Wortbildung  mit ›Ralle‹ als Letztglied: ↗Wasserralle
eWDG, 1974

Bedeutung

artenreicher, in Schilf und Sümpfen lebender kleiner bis hühnergroßer Vogel mit kurzen Flügeln, kurzem Schwanz, langen Zehen und Krallen
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Ralle f. Sumpfvogel, Ral(l)a (16. Jh.), entlehnt aus gleichbed. frz. râle m., zu den Vogellaut nachahmendem frz. râler ‘schnarren, röcheln, schnarchen’. Doch vgl. auch mnd. rallen ‘lärmend schwatzen’.

Verwendungsbeispiele für ›Ralle‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ralle richtete sich auf und atmete tief ein, als müsse er für seine nächsten Worte Kraft sammeln.
Der Tagesspiegel, 04.08.1996
Ralle war Mitte Zwanzig, und er mochte die DDR nicht besonders.
Süddeutsche Zeitung, 23.09.2000
Widerstrebend macht sich der junge Mann mit Ralle und Kanne auf den Weg.
Die Zeit, 09.01.2012 (online)
Ralle kennt sich im Vergleich zu Graciano und Ex-Bundesliga-Profi Thomas Kempe (zusammen mit Rocky I Teilhaber) in der Gastronomie bestens aus.
Bild, 23.04.2004
Ralf Regitz, »Ralle«, 45, war damals schon hauptberuflicher Party- Veranstalter.
Die Zeit, 06.07.2009, Nr. 27
Zitationshilfe
„Ralle“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Ralle>, abgerufen am 27.10.2020.

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