Rammbock, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungRamm-bock (computergeneriert)
WortzerlegungrammenBock
eWDG, 1974

Bedeutung

historisch bei Belagerungen im Altertum und Mittelalter verwandtes Gerät zum Durchstoßen von Befestigungen
Beispiel:
Wie ein Rammbock, der eiserne Tore einrennen will, lief er gegen eine Festung [CramerKonzessionen89]
bildlich
Beispiel:
als trieben die panzernen Rammböcke [Panzer] ungestümer voran [BredelEnkel553]

Typische Verbindungen
computergeneriert

benutzen durchbrechen mißbrauchen stürmen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Rammbock‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Anders als früher und in anderen Ländern gibt es nicht den einen Rammbock.
Süddeutsche Zeitung, 20.03.2001
Nachts um 2.30 Uhr stießen sie die Haustür mit einem Rammbock auf.
Bild, 17.06.1997
Wozu braucht man die Taten des Soldaten Rammbock überhaupt noch zu verteidigen?
Die Zeit, 18.02.1963, Nr. 07
Um vier Uhr in der Frühe war ein Rammbock auf einem Arbeitszug umgekippt.
Die Welt, 08.03.2004
Nach Ansicht von Genkritikern dienen die BST-Anträge gleichsam als Rammbock, mit dem die Industrie ins biotechnologische Zeitalter starten will.
Der Spiegel, 05.11.1990
Zitationshilfe
„Rammbock“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Rammbock>, abgerufen am 24.10.2019.

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