Randerscheinung, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungRand-er-schei-nung
WortzerlegungRandErscheinung
eWDG, 1974

Bedeutung

etw., das am Rande eines Geschehens in Erscheinung tritt
Beispiel:
etw. nur als Randerscheinung werten

Thesaurus

Synonymgruppe
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Berührung Fußball Massenphänomen Rassismus Sport absolut abtun angenehm bedauerlich betrachten bizarr bleiben bloß darstellen degradieren exotisch gesellschaftlich interessant kurios lästig negativ skurril unangenehm unbedeutend unerfreulich verkommen wahrnehmen ärgerlich

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Randerscheinung‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Dabei handelt es sich inzwischen nicht mehr um eine statistische Randerscheinung.
Der Tagesspiegel, 11.07.2001
Zielstrebig muß ich nun aus dem Schatten dieser faszinierenden Randerscheinung heraustreten.
Schuh, Franz: Schreibkräfte, Köln: DuMont 2000, S. 177
Sie waren im Leben der Stadt aber eher eine Randerscheinung.
Süddeutsche Zeitung, 12.11.1994
Mancher mag fragen, wieso derartige Dinge mehr als religiöse Randerscheinungen seien und inwiefern sie als so lebensbestimmend herausgestellt werden können.
Härtel, Herbert: Indien. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1965], S. 22804
Randerscheinungen wie die Verzückungen und angeblichen Krankenheilungen am Grabe eines jansenistischen Diakons offenbarten die religiöse Leidenschaft.
Wandruszka, Adam: Die europäische Staatenwelt im 18. Jahrhundert. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1964], S. 2250
Zitationshilfe
„Randerscheinung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Randerscheinung>, abgerufen am 18.09.2019.

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