Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Randständige, die oder der

Grammatik Substantiv (Femininum, Maskulinum) · Genitiv Singular: Randständigen · Nominativ Plural: Randständige(n)
Mit Pluralendung ‑n wird das Wort in der schwachen Flexion (bestimmter Artikel) und der gemischten Flexion (Indefinitpronomen, Possessivpronomen) gebildet, z. B. die, keine Randständigen, in der starken Flexion ist die Endung unmarkiert, z. B. zwei, einzelne Randständige.
Worttrennung Rand-stän-di-ge
Grundformrandständig
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

Soziologie jmd., der einer Randgruppe angehört

Thesaurus

Synonymgruppe
Minderheit  ●  (soziale) Randgruppe  Hauptform · Randständige  schweiz.
Assoziationen
  • an den Rand gedrängt werden · ausgegrenzt werden · ins Abseits geraten · marginalisiert werden

Typische Verbindungen zu ›Randständige‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Randständige‹.

Verwendungsbeispiele für ›Randständige‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Zum Randständigen, zum Verhüllten, zum Beziehungslosen war er gleich zweifach bestimmt. [Süddeutsche Zeitung, 09.01.2004]
Dort haben einige "Randständige" das Wartehäuschen zu ihrem neuen Zuhause erklärt. [Bild, 07.10.2004]
Gleichwohl ist er ein Randständiger, ein einsamer und menschenfreundlicher Außenseiter. [Die Zeit, 18.06.2008, Nr. 26]
Bestimmt ist das Geld in die Jugendarbeit und an sozial Randständige geflossen. [Süddeutsche Zeitung, 22.12.1997]
Der Roman über die unangepassten, kiffenden Randständigen, die den Jargon der Halbwelt sprachen, entsetzte brave Bürger. [Bild, 25.05.2000]
Zitationshilfe
„Randständige“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Randst%C3%A4ndige>.

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