Rationalität, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache 
Worttrennung Ra-ti-ona-li-tät · Ra-tio-na-li-tät
Wortbildung  mit ›Rationalität‹ als Letztglied: Handlungsrationalität · Systemrationalität · Zweckrationalität
Duden, GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
bildungssprachlich rationales Wesen einer Sache
2.
Psychologie auf Einsicht gegründetes Verhalten
3.
Mathematik Eigenschaft von Zahlen, sich als Bruch darstellen zu lassen

Thesaurus

Synonymgruppe
Rationalität · Vernünftigkeit · vernünftige Denkweise

Typische Verbindungen zu ›Rationalität‹

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Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Rationalität‹.

Verwendungsbeispiele für ›Rationalität‹

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Die individuelle Rationalität bringt ja beiden Spielern ein schlechtes Ergebnis.
Süddeutsche Zeitung, 16.05.2002
Dieses Argument stellt nicht nur die Rationalität politischer Entscheidungen in Frage, es ist auch zynisch.
Der Tagesspiegel, 05.07.1997
Damit allein ist der Titel der Rationalität noch nicht verdient.
Luhmann, Niklas: Soziale Systeme, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1984, S. 879
Aber von Rationalität sprechen wir hier nur in einem übertragenen Sinne.
Habermas, Jürgen: Theorie des kommunikativen Handelns - Bd. 1. Handlungsrationalität und gesellschaftliche Rationalisierung, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1981, S. 24
Die scholastische Denkweise beherrscht bis heute den von der Rationalität seiner Religion überzeugten Muslim.
Schimmel, A.: Islam. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1959], S. 19617
Zitationshilfe
„Rationalität“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Rationalit%C3%A4t>, abgerufen am 19.10.2021.

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