Ratsdiener, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungRats-die-ner (computergeneriert)
WortzerlegungRatDiener
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

jmd., der Boten- u. andere Hilfsdienste für den (Stadt)rat verrichtet

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Warum Frauen diese Tätigkeiten des Ratsdieners 800 Jahre lang nicht ausüben durften, weiß eigentlich niemand so genau.
Die Welt, 03.02.2005
Ich habe keinen Garten mehr, denn denke Dir nur, der Ratsdiener ist bei uns gewesen, der schreckliche Schwenke!
Bischoff, Charitas: Bilder aus meinem Leben. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1912], S. 26073
Als zwei Ratsdiener vor dem Gerichtstische Raum erzwungen und so sein Ansehen befriedigend gemehrt hatten, hielt er eine große Rede über den Fall.
Kolbenheyer, Erwin Guido: Das dritte Reich des Paracelsus, München: J. F. Lehmanns 1964 [1925], S. 691
Bei Staatsempfängen schieben Ratsdiener den Flaggenmast durch eine Luke ins Freie.
Bild, 16.07.1998
In Ochsenfurt, auf dem Wege hierher, haben wir am äußersten Stadttor einen Ratsdiener gesehen, der stand da und regelte den Verkehr.
Tucholsky, Kurt: Das Wirtshaus im Spessart. In: ders., Kurt Tucholsky, Werke - Briefe - Materialien, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1927], S. 20544
Zitationshilfe
„Ratsdiener“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Ratsdiener>, abgerufen am 20.10.2019.

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