Raubein, das

Grammatik Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Raubein(e)s · Nominativ Plural: Raubeine
Aussprache 
Worttrennung Rau-bein
Wortzerlegung rauBein
Ungültige Schreibung Rauhbein
Wortbildung  mit ›Raubein‹ als Erstglied: ↗raubeinig
eWDG und DWDS

Bedeutung

umgangssprachlich nach außen grob erscheinender, aber im Grunde guter Mensch
Beispiel:
Später war er [Manfred Krug] im Westen das liebenswerte und auch manchmal ruppige »Raubein, das von drüben kam«, wie ihn Zeitungen nannten. [Neue Zürcher Zeitung, 27.10.2016]DWDS

letzte Änderung:

Zum Originalartikel des WDG gelangen Sie hier.

Thesaurus

Synonymgruppe
Barbar · ↗Grobian · Raubein · ↗Rohling · Wilder · ungehobelter Kerl  ●  wildes Tier  fig. · ↗Bauer  ugs. · grober Klotz  ugs.
Oberbegriffe
Assoziationen
Synonymgruppe
Flegel · ↗Lümmel · Raubein · ↗Rowdy · ↗Rüpel · ↗Wüstling · ungehobelter Bursche  ●  ↗Rabauke  ugs.
Oberbegriffe
  • unangenehme Person  ●  ↗Unsympath  männl. · Unsympathin  weibl.
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›Raubein‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Raubein‹.

Verwendungsbeispiele für ›Raubein‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Seine Werke werden für Millionen gehandelt, er selbst spielt gern das Raubein.
Die Zeit, 08.04.2013 (online)
Wer das versuchen wollte, bekommt Struck, das Raubein, zu spüren.
Der Tagesspiegel, 08.08.2004
Deswegen war er auf den Stock angewiesen, was ihn nicht daran hinderte, das Raubein zu spielen.
Süddeutsche Zeitung, 29.03.2000
Raubein Schimanski kommt in die Jahre - und das ist gut so.
Die Welt, 11.11.2000
Tomlinson und Van Impe gehören zu den Top 10 der Raubeine.
Bild, 16.12.2003
Zitationshilfe
„Raubein“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Raubein>, abgerufen am 22.04.2021.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
Raubdruck
Raubdelikt
Raubbeutler
raubbegierig
Raubbegierde
raubeinig
rauben
Räuber
Räuberaufzug
Räuberbande