Raumbild, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
Aussprache
WorttrennungRaum-bild (computergeneriert)
WortzerlegungRaumBild
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

Optik Bild, das bei der Betrachtung einen räumlichen Eindruck hervorruft; Stereobild

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das Geschehen wird segmentiert und ins Raumbild überführt, das Geschichte individualisiert, psychisch dynamisiert, psychologisch buchstabiert.
Süddeutsche Zeitung, 10.10.1998
Das Raumbild erfordert vor allem, sich erst einmal über seine tektonischen Verhältnisse klar zu werden.
Gudenrath, Eduard: Geist und Gestalt in der Baukunst, Berlin: Oestergaard 1929, S. 189
In beiden Fällen wird der zeitliche Bewegungsvorgang in einem Raumbild eingefangen und analysiert.
Benjamin, Walter: Ursprung des deutschen Trauerspiels. In: Tiedemann, Rolf u. Schweppenhäuser, Hermann (Hgg.) Gesammelte Schriften, Bd. 1,1, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1980 [1928], S. 262
Bedeutung ist jedoch, daß die Einheit des antiken Raumbildes zugunsten des Schichtenraumes aufgegeben wird.
o. A.: Lexikon der Kunst - V. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1994], S. 33994
Die Zeit, immer wiederkehrendes Thema seiner Arbeiten, fasst der Berliner Choreograf und Regisseur in drei Raumbildern neu.
Die Welt, 19.01.2001
Zitationshilfe
„Raumbild“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Raumbild>, abgerufen am 21.02.2019.

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