Raumsinn, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungRaum-sinn (computergeneriert)
WortzerlegungRaumSinn
eWDG, 1974

Bedeutung

Fähigkeit, sich mit Hilfe der Sinnesorgane im Raum zu orientieren
Beispiel:
der Raumsinn der Fledermäuse

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

So erstreckt sich der Raumsinn nicht tief in die Nase hinein.
Mach, Ernst: Erkenntnis und Irrtum. In: Philosophie von Platon bis Nietzsche, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1905], S. 9630
Bei dem engen physiologischen Raum, der ihr zur Verfügung steht, ist ihr Raumsinn außerordentlich entwickelt.
Vossische Zeitung (Morgen-Ausgabe), 04.03.1908
Sodann sucht sie durch Bewegungsschulung den Raumsinn, durch systematische Übung den Tastsinn zu entwickeln.
Janssen, K.: Blindenfürsorge. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1957], S. 7825
Lernende übten unter Moriz Melzers Leitung auf dem Felseneiland ihr Auge, ihre Fähigkeit des Sehens, ihren Raumsinn.
Vossische Zeitung (Abend-Ausgabe), 02.03.1932
Zitationshilfe
„Raumsinn“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Raumsinn>, abgerufen am 24.05.2019.

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