Rechenmeister, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungRe-chen-meis-ter (computergeneriert)
WortzerlegungrechnenMeister
eWDG, 1974

Bedeutungen

1.
jmd., der hervorragend rechnen kann
Beispiel:
Ein Kellner ... kann es weit bringen, wenn er ein Rechenmeister ist [JahnnEpilog250]
2.
veraltet Rechenlehrer
Beispiel:
ich ... schrieb für den Rechenmeister meine Algebra-Exempel auf die Tafel [StormPole Poppensp.4,40]

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Der Rechenmeister Adam Ries wirkte 34 Jahre in der Erzgebirgsstadt.
Die Welt, 03.02.2006
Ein völlig geschlechtsloser Rechenmeister ist dieser Anwalt Gottes auch nicht mehr.
Die Zeit, 23.03.2000, Nr. 13
Auf dieses Wort vom Rechenmeister baute der arme Mann Creutz seine Zukunft.
Klepper, Jochen: Der Vater, Gütersloh: Bertelsmann 1962 [1937], S. 61
Der berühmteste deutsche Rechenmeister Adam Ries ("Adam Riese") baute seine "Rechenkunst" auf Widmann auf.
Bild, 15.12.1997
Doch nicht nur die kommunalen Verbände bestanden auf dem Gegenteil, selbst die eigene Fraktion bezweifelte das Zahlenwerk ihres Rechenmeisters im Kabinett.
Süddeutsche Zeitung, 13.07.2000
Zitationshilfe
„Rechenmeister“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Rechenmeister>, abgerufen am 25.03.2019.

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