Rechenpfennig, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
WorttrennungRe-chen-pfen-nig (computergeneriert)
WortzerlegungrechnenPfennig
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

münzähnlich geprägte Marke, kleine Scheibe, die als Hilfsmittel zum Rechnen auf dem Rechenbrett oder als Spielgeld gebraucht wurde; Jeton

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Er habe »einen Goldklumpen in der Hand gehabt und sich nach Rechenpfennigen gebückt«, schrieb er zerknirscht.
Die Zeit, 23.06.2005, Nr. 26
Der Begriff des Atoms ist nur ein Erzeugnis der Methode, ein »Rechenpfennig«, nichts Reales, ein Gedankending.
Eisler, Rudolf: Philosophen-Lexikon. In: Bertram, Mathias (Hg.) Geschichte der Philosophie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1912], S. 13641
Während mit Milliardenbeträgen jongliert wird, stottert sich der emotionale Haushalt des Gemeinwesens mit Rechenpfennigen durch.
Die Zeit, 05.07.2010, Nr. 27
Später wurden aus diesen Rechenpfennigen Spielpfennige, die in ungeheurer Menge versandt wurden und noch heute häufig im Boden gefunden werden.
Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1940, S. 188
Das Wiener Münzkabinett plant die Bearbeitung der österreichischen geprägten Medaillen und der Rechenpfennige und hat die Schriftleitung F. Dworschak übertragen.
Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1930, S. 107
Zitationshilfe
„Rechenpfennig“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Rechenpfennig>, abgerufen am 23.03.2019.

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