Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Rechtlosigkeit, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Rechtlosigkeit · Nominativ Plural: Rechtlosigkeiten · wird selten im Plural verwendet
Aussprache 
Worttrennung Recht-lo-sig-keit
Wortzerlegung rechtlos -igkeit
eWDG

Bedeutung

Beispiel:
Die Frauen [in rückständigen Ländern] leben in sozialer Rechtlosigkeit [ Gesundheit1968]

Thesaurus

Synonymgruppe
Gesetzlosigkeit · Rechtlosigkeit

Typische Verbindungen zu ›Rechtlosigkeit‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Rechtlosigkeit‹.

Verwendungsbeispiele für ›Rechtlosigkeit‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Aber wäre es dann nicht auch endlich an der Zeit, die nahezu totale Rechtlosigkeit der nichtehelichen Mutter neu zu überdenken? [Die Zeit, 04.03.1988, Nr. 10]
Die ersten Anfänge der Konzentrationslager sind gekennzeichnet durch absolute Rechtlosigkeit. [o. A.: Zweihundertelfter Tag. Montag, 26. August 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 31204]
Die Rechtlosigkeit der Frauen insgesamt aber ist ein Problem, das nur durch behutsame Erziehung zu ändern ist. [Süddeutsche Zeitung, 19.01.2002]
Wochenlang sah die US‑Armee der Rechtlosigkeit mehr oder weniger tatenlos zu. [Der Tagesspiegel, 14.05.2003]
Gegen das Absinken in eine Sphäre politischer und sozialer Rechtlosigkeit rebellierten mit besonderer Heftigkeit die wohlhabenden Bauern. [Lutz, Heinrich: Der politische und religiöse Aufbruch Europas im 16. Jahrhundert. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1964], S. 1322]
Zitationshilfe
„Rechtlosigkeit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Rechtlosigkeit>.

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