Rechtlosigkeit, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Rechtlosigkeit · Nominativ Plural: Rechtlosigkeiten · wird selten im Plural verwendet
Aussprache 
Worttrennung Recht-lo-sig-keit
Wortzerlegung rechtlos-igkeit
eWDG, 1974

Bedeutung

Beispiel:
Die Frauen [in rückständigen Ländern] leben in sozialer Rechtlosigkeit [Gesundheit1968]

Thesaurus

Synonymgruppe
Gesetzlosigkeit · Rechtlosigkeit

Typische Verbindungen zu ›Rechtlosigkeit‹

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Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Rechtlosigkeit‹.

Verwendungsbeispiele für ›Rechtlosigkeit‹

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Aber wäre es dann nicht auch endlich an der Zeit, die nahezu totale Rechtlosigkeit der nichtehelichen Mutter neu zu überdenken?
Die Zeit, 04.03.1988, Nr. 10
Die ersten Anfänge der Konzentrationslager sind gekennzeichnet durch absolute Rechtlosigkeit.
o. A.: Zweihundertelfter Tag. Montag, 26. August 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 31204
Die Rechtlosigkeit der Frauen insgesamt aber ist ein Problem, das nur durch behutsame Erziehung zu ändern ist.
Süddeutsche Zeitung, 19.01.2002
Wochenlang sah die US-Armee der Rechtlosigkeit mehr oder weniger tatenlos zu.
Der Tagesspiegel, 14.05.2003
Gegen das Absinken in eine Sphäre politischer und sozialer Rechtlosigkeit rebellierten mit besonderer Heftigkeit die wohlhabenden Bauern.
Lutz, Heinrich: Der politische und religiöse Aufbruch Europas im 16. Jahrhundert. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1964], S. 1322
Zitationshilfe
„Rechtlosigkeit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Rechtlosigkeit>, abgerufen am 09.08.2020.

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