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Rechtsgeschäft, das

Grammatik Substantiv (Neutrum)
Aussprache 
Worttrennung Rechts-ge-schäft
Wortzerlegung RechtGeschäft
eWDG, 1974

Bedeutung

Jura Handlung, die auf Begründung, Änderung oder Aufhebung eines Rechtsverhältnisses gerichtet ist
Beispiele:
der Abschluss, die Erfüllung eines Rechtsgeschäftes
dieses Rechtsgeschäft bedarf der Zustimmung einer staatlichen Behörde

Typische Verbindungen zu ›Rechtsgeschäft‹

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Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Rechtsgeschäft‹.

Verwendungsbeispiele für ›Rechtsgeschäft‹

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Ein Rechtsgeschäft, welches der durch Gesetz vorgeschriebenen Form ermangelt, ist nichtig.
o. A.: Bürgerliches Gesetzbuch. In: Schönfelder: Deutsche Gesetze : Sammlung des Zivil-, Straf- und Verfahrensrechts, München: Beck 1997
Bei unzähligen Rechtsgeschäften zwischen den Bürgern sitzt er mit am Tisch.
Die Zeit, 01.04.1994, Nr. 14
Dies berechtigt jedoch nicht zu Rechtsgeschäften, welche die Werte des Unternehmens vermindern, gefährden oder dessen finanzielle Lage nachteilig beeinflussen.
Süddeutsche Zeitung, 1995 [1945]
Dabei wurde die Auswahl der letzten Gruppe so getroffen, daß möglichst verschiedene Muster für Rechtsgeschäfte dargeboten wurden.
Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1930, S. 626
Die Auslobung, mit der wir es hier zu tun haben, ist ein einseitiges Rechtsgeschäft.
Zimmermann, Theo: Der praktische Rechtsberater, Gütersloh: Bertelsmann [1968] [1957], S. 159
Zitationshilfe
„Rechtsgeschäft“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Rechtsgesch%C3%A4ft>, abgerufen am 26.09.2020.

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