Rechtsgrund, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungRechts-grund
WortzerlegungRechtGrund
eWDG, 1974

Bedeutung

rechtlicher Grund
Beispiel:
etw. gibt einen Rechtsgrund

Typische Verbindungen
computergeneriert

Zahlung beruhen erfolgen freisprechen hindern verweigern

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Rechtsgrund‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das sei "aus Rechtsgründen" nicht möglich, heißt es zur Begründung.
Die Welt, 31.12.2003
Aber allzu lange dürfte das schon aus Rechtsgründen nicht dauern.
Süddeutsche Zeitung, 01.06.2001
Sie war gegen jede Erschießung ohne Verfahren und ohne Rechtsgrund.
o. A.: Einhundertzwölfter Tag. Dienstag, 23. April 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 14985
Verlangt ein Kläger die Räumung oder Herausgabe auch aus einem anderen Rechtsgrund, so ist der Wert der Nutzung eines Jahres maßgebend.
o. A.: Gerichtskostengesetz (GKG). In: Schönfelder: Deutsche Gesetze : Sammlung des Zivil-, Straf- und Verfahrensrechts (Ergänzungslieferung), München: Beck 1997
Der Rechtsgrund des Konnubiums zwischen Christen liegt vielmehr in der Taufe, durch die zwischen ihnen eine wirksame Gemeinschaft von umfassender und überragender Bedeutung geschaffen ist.
Dombois, H.: Mischehe. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1960], S. 11937
Zitationshilfe
„Rechtsgrund“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Rechtsgrund>, abgerufen am 15.10.2019.

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