Rechtskraft, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache 
Worttrennung Rechts-kraft
Wortzerlegung RechtKraft
Wortbildung  mit ›Rechtskraft‹ als Grundform: ↗rechtskräftig
eWDG, 1974

Bedeutung

Rechtskräftigkeit (einer gerichtlichen Entscheidung)
Beispiele:
einem Urteil, einer Verfügung Rechtskraft verleihen
eine Verordnung erhält Rechtskraft

Typische Verbindungen zu ›Rechtskraft‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Rechtskraft‹.

Verwendungsbeispiele für ›Rechtskraft‹

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Dadurch wurde es möglich, dem seit Jahren strittigen Gesetz nunmehr Rechtskraft zu verschaffen.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1956]
Indessen hat die Rechtskraft der Entscheidung eine neue Lage geschaffen.
Die Zeit, 02.01.1956, Nr. 01
Die eine Freiheitsentziehung anordnende Entscheidung wird erst mit der Rechtskraft wirksam.
o. A.: Gesetz über das gerichtliche Verfahren bei Freiheitsentziehungen. In: Sartorius 1: Verfassungs- und Verwaltungsgesetze der Bundesrepublik Deutschland, München: Beck 1998
Die Entscheidung des Beschwerdegerichts wird erst mit der Rechtskraft wirksam.
o. A.: Konkursordnung. In: Schönfelder: Deutsche Gesetze : Sammlung des Zivil-, Straf- und Verfahrensrechts (Ergänzungslieferung), München: Beck 1997
Die Rechtskraft wirkt grundsätzlich nur zwischen den Parteien des Prozesses.
Zimmermann, Theo: Der praktische Rechtsberater, Gütersloh: Bertelsmann [1968] [1957], S. 340
Zitationshilfe
„Rechtskraft“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Rechtskraft>, abgerufen am 03.12.2020.

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