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Rechtsnorm, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache 
Worttrennung Rechts-norm
Wortzerlegung Recht Norm
eWDG

Bedeutung

staatlich festgelegte soziale Verhaltensregel, deren Einhaltung durch die Möglichkeit staatlicher Zwangsanwendung gesichert ist
Beispiel:
gegen die Rechtsnormen verstoßen

Typische Verbindungen zu ›Rechtsnorm‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Rechtsnorm‹.

Verwendungsbeispiele für ›Rechtsnorm‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Zweitens gab es zu seinen Zeiten noch keine Rechtsnorm, die das Töten verboten hätte. [Die Zeit, 30.01.1989, Nr. 05]
Seine Entscheidungen sind in der Praxis keineswegs so eindeutig durch Rechtsnormen determiniert, wie man früher gern angenommen hat. [Die Zeit, 25.02.1974, Nr. 08]
Von der bestehenden gesetzlichen Regelung geht also auch ohne differenzierende Rechtsnormen eine selektive ökonomische Wirkung aus, die im Sinne unserer Überlegungen durchaus erwünscht ist. [Die Zeit, 03.11.1967, Nr. 44]
Mal beruft man sich auf christliche Werte, mal auf säkulare Rechtsnormen. [Süddeutsche Zeitung, 18.10.2000]
Die »Regierung« kann an Rechtsnormen gebunden und durch erworbene subjektive Rechte beschränkt sein. [Weber, Max: Wirtschaft und Gesellschaft. In: Weber, Marianne (Hg.), Grundriß der Sozialökonomik, Tübingen: Mohr 1922 [1909-1914, 1918-1920], S. 387]
Zitationshilfe
„Rechtsnorm“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Rechtsnorm>.

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