Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Rechtszersplitterung, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Rechtszersplitterung · Nominativ Plural: Rechtszersplitterungen · wird meist im Singular verwendet
Worttrennung Rechts-zer-split-te-rung
Wortzerlegung Recht Zersplitterung

Verwendungsbeispiele für ›Rechtszersplitterung‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Heute kann man sich kaum noch die Rechtszersplitterung vor 1900 vorstellen. [Süddeutsche Zeitung, 14.01.2000]
Sie befürchtet eine Rechtszersplitterung, wenn Länder von Bundesgesetzen abweichen können. [Der Tagesspiegel, 18.09.2003]
Die politische Zersplitterung des Reiches und der Länder hatte eine ungeheure Rechtszersplitterung und eine unerträgliche Rechtsunsicherheit zur Folge. [Heller, Hermann: Staatslehre, Leiden: Sijthoff 1934, S. 125]
Bisher war der Urlaub in Ländergesetzen geregelt, die übereinstimmend einen Mindesturlaub von 12 Tagen (Werktagen) vorsehen, aber auch eine große Rechtszersplitterung mit sich gebracht haben. [Die Zeit, 19.02.1962, Nr. 08]
Gerade im Westen sind wir in einen Zustand der Staats‑ und Rechtszersplitterung geraten, der jede Übersicht fast unmöglich macht und jedes entschlossene Handeln lähmt. [Die Zeit, 05.01.1948, Nr. 01]
Zitationshilfe
„Rechtszersplitterung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Rechtszersplitterung>.

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