Rechtszersplitterung, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Rechtszersplitterung · Nominativ Plural: Rechtszersplitterungen · wird meist im Singular verwendet
Worttrennung Rechts-zer-split-te-rung
Wortzerlegung RechtZersplitterung

Verwendungsbeispiele für ›Rechtszersplitterung‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Heute kann man sich kaum noch die Rechtszersplitterung vor 1900 vorstellen.
Süddeutsche Zeitung, 14.01.2000
Die politische Zersplitterung des Reiches und der Länder hatte eine ungeheure Rechtszersplitterung und eine unerträgliche Rechtsunsicherheit zur Folge.
Heller, Hermann: Staatslehre, Leiden: Sijthoff 1934, S. 125
Die Betriebsvorschriften schaffen ein einheitliches Kraftdroschkenrecht und setzen damit in einem neuen Verwaltungsgebiet der Rechtszersplitterung und Rechtsunsicherheit ein Ende.
Völkischer Beobachter (Berliner Ausgabe), 01.03.1939
Bisher war der Urlaub in Ländergesetzen geregelt, die übereinstimmend einen Mindesturlaub von 12 Tagen (Werktagen) vorsehen, aber auch eine große Rechtszersplitterung mit sich gebracht haben.
Die Zeit, 19.02.1962, Nr. 08
Gerade im Westen sind wir in einen Zustand der Staats- und Rechtszersplitterung geraten, der jede Übersicht fast unmöglich macht und jedes entschlossene Handeln lähmt.
Die Zeit, 05.01.1948, Nr. 01
Zitationshilfe
„Rechtszersplitterung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Rechtszersplitterung>, abgerufen am 26.05.2020.

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