Regelkreis, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
WorttrennungRe-gel-kreis (computergeneriert)
eWDG, 1974

Bedeutung

Kybernetik geschlossenes, sich selbst regulierendes System, dessen wichtigste Bestandteile Regler und Regelstrecke sind

Typische Verbindungen
computergeneriert

beeinflussen biologisch eingreifen funktionieren geschlossen hormonell komplex kompliziert kybernetisch natürlich steuern teuflisch

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Regelkreis‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Aber in Ihrer Theorie führen Sie alle mentalen Prozesse auf biologische Regelkreise zurück.
Die Zeit, 09.10.2000, Nr. 41
Auch das menschliche Leben ist in die Regelkreise der Ökosysteme eingebunden, wir greifen durch unsere Handlungen ein und dies wirkt auf uns zurück.
o. A.: DIE LINKE BEWEGT SICH WEITER. In: Marxistische Zeit- und Streitschrift 1980-1991, München: Gegenstandpunkt Verl. 1998 [1980]
Es ist der auf S. 113 bereits beschriebene, periphere Regelkreis.
Klix, Friedhart: Information und Verhalten, Berlin: Deutscher Verl. der Wissenschaften 1971, S. 453
Diese einzelnen Regelkreise stellen sich auf der Empfängerseite selbsttätig ein.
Winckel, Fritz: Kybernetische Prozesse der Musikerzeugung. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1979], S. 37004
Bedeutsame Beiträge liefert die Wahrnehmungsphysiologie, denn Wahrnehmen und Bewegen bilden einen fundamentalen Regelkreis (Gestaltkreis).
Hartmann, F.: Psychosomatik. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1961], S. 10860
Zitationshilfe
„Regelkreis“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Regelkreis>, abgerufen am 13.11.2019.

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