Regelmäßigkeit, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungRe-gel-mä-ßig-keit
Wortzerlegungregelmäßig-keit
eWDG, 1974

Bedeutungen

1.
Ordnung, Gleichmäßigkeit
Beispiele:
die Regelmäßigkeit seiner Lebensweise, eines Uhrwerks
ein Kunstwerk, Gebäude von großer Regelmäßigkeit
die Regelmäßigkeit ihrer Gesichtszüge
2.
Wiederkehr zu bestimmten Zeiten
Beispiele:
die Regelmäßigkeit der Mahlzeiten, Postzustellung, des Zugverkehrs
umgangssprachlich, scherzhaft in schöner Regelmäßigkeit (= immer wieder)
mit der Regelmäßigkeit des Zeitenablaufs [BredelEnkel226]

Thesaurus

Synonymgruppe
Regelmäßigkeit · Vorschriftsmäßigkeit
Synonymgruppe
Anordnung · ↗Ordnung · Regelmäßigkeit
Oberbegriffe
Assoziationen
Synonymgruppe
Ordnung · ↗Ordnungsprinzip · Regelmäßigkeit · ↗Systematik
Unterbegriffe
  • kubisches Gitter · kubisches Kristallsystem
Synonymgruppe
Alltag · ↗Alltagstrott · ↗Gewohnheit · ↗Joch · Regelmäßigkeit · ↗Trott · täglicher Trott  ●  ↗Hamsterrad  fig. · ↗Routine  franz. · (die) Macht der Gewohnheit  ugs., Redensart · ↗Mühle  ugs. · ↗Tretmühle  ugs., fig.
Assoziationen
  • (etwas) gewohnt sein · (etwas) nicht anders kennen · (für jemanden) ganz normal sein · (sich) gewöhnt haben (an) · gewöhnt sein (an)
  • betriebsblind
  • Einerlei · ↗Eintönigkeit · ↗Gleichförmigkeit · ↗Monotonie · ↗Stumpfsinn · ↗Ununterscheidbarkeit · ↗Öde · ↗Ödnis  ●  ↗Ennui  geh. · ↗Langeweile  ugs. · ↗Langweile  ugs.
  • Trampelpfade (des Althergebrachten, bereits Bekannten o.ä.)  fig. · eingefahrene Bahnen  fig. · eingefahrene Gleise  fig.
  • Lebensführung · ↗Lebenswandel
  • (für jemanden) selbstverständlich werden · (sich) zu eigen (machen) · (sich) zur Gewohnheit machen · selbstverständlich werden (für) · ↗verinnerlichen · zur Selbstverständlichkeit werden  ●  (für jemanden) zur Gewohnheit werden  variabel · (für jemanden) zur zweiten Natur werden  variabel · (jemandem) zur Gewohnheit werden  variabel · (jemandem) zur zweiten Natur werden  variabel · in Fleisch und Blut übergehen (lassen)  fig. · ↗inkorporieren  geh. · ↗internalisieren  geh.

Typische Verbindungen
computergeneriert

Gezeiten Pünktlichkeit Symmetrie Tagesablauf Uhrwerk abwechseln auffallend beobachtet beängstigend deprimierend ebensolch empirisch enervierend ermüdend erschreckend faktisch frustrierend gewiss heimsuchen monoton penetrant rituell schön stet unerbittlich unschön verblüffend verläßlich wiederkehren ziemlich

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Regelmäßigkeit‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Seither fallen die offiziellen Zahlen von Tag zu Tag mit bemerkenswerter Regelmäßigkeit.
Süddeutsche Zeitung, 21.05.2003
Wie wohl hatten ihm die Regelmäßigkeiten der letzten Jahre getan!
Hahn, Ulla: Unscharfe Bilder, München: Deutsche Verlags-Anstalt 2003, S. 186
Dabei lässt sich bei den saisonalen Veränderungen meist eine Regelmäßigkeit feststellen.
Der Tagesspiegel, 05.07.2001
Dazu kam noch mit fast ebensolcher Regelmäßigkeit alles andere Militär.
Wildgans, Anton: Musik der Kindheit, Ein Heimatbuch aus Wien. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1928], S. 2760
Er ist dann ein kausales Element für diese empirische Regelmäßigkeit neben andern.
Weber, Max: Rudolf Stammlers "Überwindung" der materialistischen Geschichtsauffassung. In: Weber, Marianne (Hg.) Gesammelte Aufsätze zur Wissenschaftslehre, Tübingen: Mohr 1922 [1907], S. 346
Zitationshilfe
„Regelmäßigkeit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Regelmäßigkeit>, abgerufen am 18.08.2019.

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