Regen, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Regens · Nominativ Plural: Regen
Aussprache  [ˈʀeːgn̩]
Worttrennung Re-gen
Wortbildung  mit ›Regen‹ als Erstglied: ↗Regenbogen · ↗Regenbremse · ↗Regenbö · ↗Regenböe · ↗Regencape · ↗Regendach · ↗Regendusche · ↗Regenfall · ↗Regenfass · ↗Regenfront · ↗Regengebiet · ↗Regengewölk · ↗Regenguss · ↗Regenhaut · ↗Regenjacke · ↗Regenkanal · ↗Regenlache · ↗Regenmacher · ↗Regenmantel · ↗Regenmasse · ↗Regenmenge · ↗Regenmesser · ↗Regennacht · ↗Regenpelerine · ↗Regenperiode · ↗Regenpfeifer · ↗Regenpfütze · ↗Regenradar · ↗Regenrinne · ↗Regenschatten · ↗Regenschauer · ↗Regenschirm · ↗Regenschutz · ↗Regenspritzer · ↗Regentag · ↗Regentonne · ↗Regentropfen · ↗Regenwald · ↗Regenwasser · ↗Regenwetter · ↗Regenwolke · ↗Regenwurm · ↗Regenzauber · ↗Regenzeit · ↗regenarm · ↗regendicht · ↗regenfeucht · ↗regenglatt · ↗regennass · ↗regenreich · ↗regenschwer
 ·  mit ›Regen‹ als Letztglied: ↗Aprilregen · ↗Aschenregen · ↗Ascheregen · ↗Bombenregen · ↗Dauerregen · ↗Eisregen · ↗Fadenregen · ↗Feuerregen · ↗Frühlingsregen · ↗Funkenregen · ↗Gewitterregen · ↗Goldregen · ↗Graupelregen · ↗Konfettiregen · ↗Kugelregen · ↗Landregen · ↗Monsunregen · ↗Nebelregen · ↗Nieselregen · ↗Platzregen · ↗Rieselregen · ↗Schleierregen · ↗Schneeregen · ↗Sprühregen · ↗Starkregen · ↗Staubregen · ↗Strichregen · ↗Sturzregen

Bedeutungsübersicht+

  1. aus Wassertropfen bestehender Niederschlag
    1. [bildlich] ...
    2. [übertragen] ...
eWDG, 1974

Bedeutung

aus Wassertropfen bestehender Niederschlag
Beispiele:
ein leichter, leiser, feiner, plötzlicher, starker, wolkenbruchartiger, heftiger, kurzer, anhaltender, warmer, tropischer, kühler, erfrischender Regen
radioaktiver Regen
der Regen fällt, geht nieder, strömt, rinnt, rieselt, rauscht herab, prasselt nieder, trommelt auf das Dach, schlägt gegen die Scheiben, peitscht herein
Regen kommt, setzt ein
der Regen lässt nach, hört auf
das eintönige Plätschern, Rauschen des Regens
umgangssprachliches wird Regen geben
wir werden bald Regen bekommen
umgangssprachlichwir werden bald Regen kriegen
die Pflanzen brauchen Regen
gehobendie durstige Erde trinkt den Regen, verlangt nach Regen
gehobendie Natur lechzt nach Regen
wir wurden vom Regen überrascht, kamen in den Regen
in, bei strömendem Regen fuhren wir los
sie verrichteten ihren anstrengenden Dienst in Regen und Wind, bei Schnee und Regen
sprichwörtlichauf Regen folgt Sonnenschein
bildlich
Beispiel:
umgangssprachlichvom Regen in die Traufe kommen (= aus einer unangenehmen Lage in eine noch schlimmere geraten)
übertragen
Beispiele:
ein Regen von Blumen ergoss sich über die Künstler
ein Regen von Funken, Steinen, Kugeln, Flugblättern
auf ihn ging ein (wahrer) Regen von Schimpfwörtern, Vorwürfen nieder
saloppein warmer Regen (= unerwarteter Eingang von Geld)
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Regen · regnen · regnerisch · Regenbogen · Regenpfeifer · Regenwurm · Regenschirm
Regen m. ‘atmosphärischer Niederschlag in Tropfen’, ahd. regan (8. Jh.), mhd. regen, asächs. regan, regin, mnd. rēgen, mnl. rēghen, rein, reen, nl. regen, afries. rein, aengl. regn, engl. rain, anord. schwed. regn, got. rign, germ. *regna-, *regnō-. Herkunft unbekannt. Ein nur auf das Germ. beschränktes Wort? Vom Substantiv abgeleitet regnen Vb. ‘als Regen fallen, Regen geben’, ahd. reganōn (8. Jh.), mhd. regenen, mnd. mnl. rēgenen, nl. regenen, aengl. regnian, engl. to rain, anord. schwed. regna sowie anord. rigna, got. rignjan. regnerisch Adj. (17. Jh.), frühnhd. regnicht, regnig, mhd. regenic. Regenbogen m. ahd. reganbogo (10. Jh.), mhd. regenboge, mnd. rēgen(s)bōge, mnl. rēghenbōghe, nl. regenboog, aengl. rēnboga, engl. rainbow, anord. regnbogi, schwed. regnbåge. Regenpfeifer m. Vogel, der seinen Ruf besonders bei (bevorstehendem) Regen hören lassen soll (18. Jh.). Regenwurm m. ahd. reganwurm (um 900), mhd. regenwurm, aengl. rengwyrm; so benannt, weil dieser Wurm nach Regenfall das Erdreich verläßt und auf dem Erdboden anzutreffen ist. Regenschirm m. (Anfang 18. Jh.) für (auch ins Dt. entlehntes) frz. parapluie, gebildet analog älterem Sonnenschirm (16. Jh.).

Thesaurus

Synonymgruppe
Regen  Hauptform · ↗(das) Nass  geh., literarisch · ↗Niederschlag  ugs.
Oberbegriffe
Unterbegriffe
Assoziationen
Antonyme

Typische Verbindungen zu ›Regen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Regen‹.

Verwendungsbeispiele für ›Regen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Bänke unter den Bäumen sind feucht vom letzten Regen.
Die Zeit, 08.08.2013, Nr. 32
In schwerem Regen habe der sowjetische Pilot offenbar die Richtung verloren.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1986]
Der Regen schlug allmählich auch dir bis auf die Haut durch.
Walter, Otto F.: Der Stumme, München: Kösel 1959, S. 21
Und der Wind weht ihnen nadelfeinen Regen auf die Mäntel.
Spoerl, Alexander: Mit dem Auto auf Du, Berlin u. a.: Dt. Buchgemeinschaft 1961 [1953], S. 250
Für den andauernden Regen, der ihm jedes Mähen unmöglich machte, konnte er schließlich nichts.
Düffel, John von: Houwelandt, Köln: DuMont Literatur und Kunst Verlag 2004, S. 8
Wenn der Wind schief weht, fällt auch der Regen schief.
Müller, Herta: Herztier, Reinbek: Rowohlt 1994, S. 114
Zitationshilfe
„Regen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Regen>, abgerufen am 20.09.2020.

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