Regenbogen, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum)
Aussprache 
Worttrennung Re-gen-bo-gen
Wortzerlegung RegenBogen1
Wortbildung  mit ›Regenbogen‹ als Erstglied: ↗Regenbogenfamilie · ↗Regenbogenfarbe · ↗Regenbogenhaut · ↗Regenbogennation · ↗Regenbogenparade · ↗Regenbogenpresse · ↗Regenbogenschüsselchen · ↗regenbogenfarben · ↗regenbogenfarbig
eWDG

Bedeutung

am Himmel als Bogen in den sieben Farben des Sonnenspektrums sichtbare, durch Brechung und Reflexion des Sonnenlichts in Regentropfen hervorgerufene optische Erscheinung
Beispiele:
ein Regenbogen zeigte sich, war zu sehen
über den Himmel spannte sich ein Regenbogen
etw. schillert in allen Farben des Regenbogens
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Regen · regnen · regnerisch · Regenbogen · Regenpfeifer · Regenwurm · Regenschirm
Regen m. ‘atmosphärischer Niederschlag in Tropfen’, ahd. regan (8. Jh.), mhd. regen, asächs. regan, regin, mnd. rēgen, mnl. rēghen, rein, reen, nl. regen, afries. rein, aengl. regn, engl. rain, anord. schwed. regn, got. rign, germ. *regna-, *regnō-. Herkunft unbekannt. Ein nur auf das Germ. beschränktes Wort? Vom Substantiv abgeleitet regnen Vb. ‘als Regen fallen, Regen geben’, ahd. reganōn (8. Jh.), mhd. regenen, mnd. mnl. rēgenen, nl. regenen, aengl. regnian, engl. to rain, anord. schwed. regna sowie anord. rigna, got. rignjan. regnerisch Adj. (17. Jh.), frühnhd. regnicht, regnig, mhd. regenic. Regenbogen m. ahd. reganbogo (10. Jh.), mhd. regenboge, mnd. rēgen(s)bōge, mnl. rēghenbōghe, nl. regenboog, aengl. rēnboga, engl. rainbow, anord. regnbogi, schwed. regnbåge. Regenpfeifer m. Vogel, der seinen Ruf besonders bei (bevorstehendem) Regen hören lassen soll (18. Jh.). Regenwurm m. ahd. reganwurm (um 900), mhd. regenwurm, aengl. rengwyrm; so benannt, weil dieser Wurm nach Regenfall das Erdreich verläßt und auf dem Erdboden anzutreffen ist. Regenschirm m. (Anfang 18. Jh.) für (auch ins Dt. entlehntes) frz. parapluie, gebildet analog älterem Sonnenschirm (16. Jh.).

Thesaurus

Synonymgruppe
Regenbogen [Hinweis: weitere Informationen erhalten Sie durch Ausklappen des Eintrages]
Oberbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›Regenbogen‹

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Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Regenbogen‹.

Verwendungsbeispiele für ›Regenbogen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Fürchte dich nicht ", mahnt die Schrift an der Wand, umrahmt von einem bunten Regenbogen.
Die Zeit, 03.02.2000, Nr. 6
Haben wir uns in der Kindheit nicht auch gewünscht, zum Regenbogen hinzuwandern?
Kisch, Egon Erwin: Der rasende Reporter, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 2001 [1925], S. 236
Die neun Armbänder glitzerten und brannten in allen Farben des Regenbogens.
Simmel, Johannes Mario: Es muß nicht immer Kaviar sein, Zürich: Schweizer Verl.-Haus 1984 [1960], S. 250
Ein siebenfarbiger Regenbogen mit starken, leuchtkräftigen Farben schwebte vor einer grauen Himmelswand.
Kreuder, Ernst: Die Gesellschaft vom Dachboden, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1978 [1946], S. 152
Ein Regenbogen stand jetzt über der Flur, die befreit und gereinigt war.
Weismantel, Leo: Die höllische Trinität, Berlin: Union-Verl.1966 [1943], S. 952
Zitationshilfe
„Regenbogen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Regenbogen>, abgerufen am 02.03.2021.

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