Reißaus

Grammatik Substantiv (Maskulinum), ohne Artikel
Aussprache 
Worttrennung Reiß-aus (computergeneriert)
formal verwandt mit ausreißen
eWDG, 1974

Bedeutung

umgangssprachlich Reißaus nehmendavonlaufen, fliehen
Beispiele:
feig Reißaus nehmen
Jawohl, Emigranten, aber bitte, nicht etwa von der Sorte, die vor der Revolution Reißaus genommen hat [Weiskopf4,320]

Typische Verbindungen zu ›Reißaus‹

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Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Reißaus‹.

Verwendungsbeispiele für ›Reißaus‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wenn man einmal glaubt, man komme ihr nahe, nimmt sie Reißaus.
Die Zeit, 11.02.2008, Nr. 06
Doch gleich nahm er 1989 vor der rot-grünen Koalition Reißaus.
Der Tagesspiegel, 09.08.2000
Seinetwegen eigentlich wurde er schamrot und hätte gerne Reißaus genommen.
Gütersloh, Albert Paris: Sonne und Mond, München: Piper 1984 [1962], S. 297
Ein paar Hühner nahmen Reißaus, und nebenan kläffte ein Hofhund.
Schulze, Ingo: Neue Leben, Berlin: Berlin Verlag 2005, S. 95
Man hält ein schlummerndes Mädel an seiner Brust - wie soll man da Reißaus nehmen und verschwinden?
Ganghofer, Ludwig: Lebenslauf eines Optimisten. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1911], S. 26245
Zitationshilfe
„Reißaus“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Rei%C3%9Faus>, abgerufen am 25.05.2020.

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