Reiche, die oder der

Grammatik Substantiv (Femininum, Maskulinum) · Genitiv Singular: Reichen · Nominativ Plural: Reiche(n)
Mit Pluralendung ‑n wird das Wort in der schwachen Flexion (bestimmter Artikel) und der gemischten Flexion (Indefinitpronomen, Possessivpronomen) gebildet, z. B. die, keine Reichen, in der starken Flexion ist die Endung unmarkiert, z. B. zwei, einige Reiche.
Aussprache 
Worttrennung Rei-che (computergeneriert)
Grundform reich
Wortbildung  mit ›Reiche‹ als Letztglied: ↗Superreiche

Typische Verbindungen zu ›Reiche‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Reiche‹.

Verwendungsbeispiele für ›Reiche‹

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Ausgerechnet unter einem sozialdemokratischen Kanzler werden die Reichen immer reicher und die Armen immer ärmer.
Süddeutsche Zeitung, 02.07.2004
Für alle reichte es jedoch nicht, nie reicht es für alle, nur für die Reichen.
Der Tagesspiegel, 08.10.2003
Vor 2000 Jahren wie heute sind die materiell Reichen am wenigsten für Veränderungen aufgeschlossen.
Alt, Franz: Liebe ist möglich, München: Piper 1985, S. 35
Wenn das Gottesreich kommt, werden die Armen nicht mehr arm und die Reichen nicht mehr reich sein.
Conzelmann, H.: Jesus Christus. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1959], S. 19077
Man beseitige die Reichen und es gibt keinen Armen mehr!
Pöhlmann, Robert von: Geschichte der sozialen Frage und des Sozialismus in der antiken Welt - Zweites Buch. In: Geschichte des Altertums, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1901], S. 14972
Zitationshilfe
„Reiche“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Reiche>, abgerufen am 28.11.2020.

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