Reichsbank, die
GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungReichs-bank (computergeneriert)
WortzerlegungReichBank2
eWDG, 1974

Bedeutung

historisch von 1876–1945 bestehende Zentralbank im Deutschen Reich mit dem Recht der Notenausgabe
DWDS-Wortprofil

Typische Verbindungen
computergeneriert

Abrechnungsstellen Beauftragter Devisenbestände Diskontsatz Erweiterungsbau Generalrat Goldabteilung Goldakten Goldbestände Golddiskontbank Goldreserven Hauptkasse Kassendezernent Liquidation Luftfahrtministerium Nationalbank Raubgold Reichsbahn Reichsluftfahrtministerium Reichspost Reichsregierung Sonderkonto Stahlkammern Tresor Tresorräumen Vizepräsident Zentralausschuß Zweiganstalten diskontiert schwedische

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DWDS-Beispielextraktor

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Bei den geraubten Werten haben die Deutschen dafür gesorgt, daß die Barren nicht identifizierbar sind; sie tragen den Stempel der Reichsbank.
Süddeutsche Zeitung, 12.09.1996
Technisch war seine Stellung bei der Reichsbank nicht mehr möglich.
o. A.: Einhundertneunundachtzigster Tag. Montag, 29. Juli 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 26238
Ich möchte mich jetzt etwas über das Gold der Reichsbank unterhalten.
o. A.: Einhundertzweiundzwanzigster Tag. Montag, 6. Mai 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 19742
Frage: Wie hoch war Ihr Gehalt und alle anderen Einkommen von der Reichsbank?
o. A.: Einhundertzwanzigster Tag. Freitag, 3. Mai 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 10228
Die geniale Verrechnungsstelle für den Handel der Hanseaten untereinander war in die ab 1876 arbeitende Reichsbank des Kaiserreiches integriert worden.
Bild, 02.03.2004
Zitationshilfe
„Reichsbank“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Reichsbank>, abgerufen am 18.11.2017.

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