Reihendorf, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
Aussprache
WorttrennungRei-hen-dorf
WortzerlegungReiheDorf
eWDG, 1974

Bedeutung

Dorfform, bei der die Häuser in einer oder in zwei Reihen längs der Dorfstraße stehen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Unter Reihendorf versteht man die Aneinanderreihung von einzelstehenden Gehöften, die auf der jeweils zugehörigen Streifenflur errichtet werden.
o. A.: Lexikon der Kunst - D. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1989], S. 21669
In der elterlichen Wohnung nahe dem Südende des lang gestreckten Reihendorfes weckten ihn nachts gegen drei Uhr Schüsse und Geschrei.
Die Zeit, 08.11.2000, Nr. 45
Folkers leitet das Reihendorf vom flämischen Marschhufendorfe her, die Rundlingsreste und Angerdörfer deutet er als Nachlaß der Germanenzeit.
Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1930, S. 136
Das Siedlungsbild der Reihendörfer und des Langhauses mit abgeteilten Stuben, Kammern und Ställen beiderseits der Durchgangsdiele ist niederdeutsch mit Einstreuung des mitteldeutschen Querhaustyps.
Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1937, S. 352
Somit ist die Stadt Frankenberg aus einem kurzen Reihendorfe hervorgegangen, das wahrscheinlich im 12. Jhd. gegründet worden ist.
Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1929, S. 892
Zitationshilfe
„Reihendorf“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Reihendorf>, abgerufen am 19.08.2019.

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