Reitkleid, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
Aussprache
WorttrennungReit-kleid (computergeneriert)
WortzerlegungreitenKleid
eWDG, 1974

Bedeutung

veraltet
siehe auch Reitanzug
Beispiel:
Er habe sie nämlich auf einem Rassepferd erwartet, im Reitkleid, mit wehendem Schleier und englischer Gerte [FontanePetöfy176]

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Farbe des Reitkleides ist in Paris schwarz, dunkelblau oder dunkelgrün.
Baudissin, Wolf von u. Baudissin, Eva von: Spemanns goldenes Buch der Sitte. In: Zillig, Werner (Hg.), Gutes Benehmen, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1901], S. 28984
Versunken dreht sie eine Puppe mit rotem Reitkleid und Federhut in der Hand.
Süddeutsche Zeitung, 13.03.1999
Obwohl sie ihr Gesicht vor neugierigen Blicken hinter einem Fächer verbarg, gefiel es ihr, wenn ihre schlanke Figur im Reitkleid bewundert wurde.
Die Zeit, 05.01.2005, Nr. 01
Am Nachmittage saß Mareile im olivgrünen Reitkleide, den niedrigen, blanken Hut auf dem Kopfe, auf der Fuchsstute.
Keyserling, Eduard von: Beate und Mareile, Berlin: Fischer [1903], S. 100
Auch ein alter Husar sah recht lieb und charmant aus im zivilen Reitkleide.
Doderer, Heimito von: Die Strudlhofstiege oder Melzer und die Tiefe der Jahre, Gütersloh: Bertelsmann 1996 [1951], S. 779
Zitationshilfe
„Reitkleid“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Reitkleid>, abgerufen am 27.05.2019.

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