Reitsitz, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungReit-sitz (computergeneriert)
WortzerlegungreitenSitz
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
Sitzhaltung auf dem Pferd, meist mit gespreizten Beinen
2.
Turnen Stütz am Barren, bei dem ein nach außen gespreiztes, gestrecktes Bein mit dem Oberschenkel auf dem Holm aufliegt

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Er hatte sich auf eines dieser hölzernen Tiere gesetzt, im Reitsitz.
Feuchtwanger, Lion: Erfolg. In: ders., Gesammelte Werke in Einzelbänden, Bd. 6, Berlin: Aufbau-Verl. 1993 [1930], S. 43
Ein schlechter und nachlässiger Reitsitz, krummer Rücken und unzweckmäßige Kleidung lassen dich wenig vorteilhaft erscheinen.
Franken, Konstanze von [d.i. Stoekl, Helene]: Handbuch des guten Tones, Berlin: Hesse 1936, S. 249
Die Schülerin befindet sich im Reitsitz vor den Händen und schwingt die gestreckten und gegrätschten Beine nach vorn.
Borrmann, Günter u. Mügge, Hans: Gerätturnen in der Schule, Berlin: Volk u. Wissen 1957, S. 302
Wir halten ihr Kajak fest, Silke stemmt sich aufs Heck, rutscht im Reitsitz nach vorn und fädelt sich in die Sitzluke.
Die Zeit, 25.07.2007, Nr. 31
Zitationshilfe
„Reitsitz“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Reitsitz>, abgerufen am 07.12.2019.

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