Reizstärke, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
WorttrennungReiz-stär-ke (computergeneriert)
WortzerlegungReizStärke1

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Man nennt die Reizstärke, die notwendig ist, um eine eben wahrnehmbare Empfindung auszulösen, den Schwellenwert des Reizes.
Frisch, Karl von: Du und das Leben, Berlin: Verlag d. Druckhauses Tempelhof 1947 [1947], S. 104
Die Reizstärke hängt im Gerätturnen vom Schwierigkeitsgrad der Übungen, von der Anzahl der Wiederholungen einer Übung und von der persönlichen Anstrengung der Schüler ab.
Borrmann, Günter u. Mügge, Hans: Gerätturnen in der Schule, Berlin: Volk u. Wissen 1957, S. 43
Die Reizstärke an den Sinneszellen hängt ganz entscheidend von den Phasen der beiden Schallwellen an der reizaufnehmenden Fläche T ab.
Ehret, Günter: Auditorische Systeme. In: Dudel, Josef u. a. (Hgg.) Neurowissenschaft, Berlin: Springer 1996, S. 346
Die Reaktion ist bei bestimmter Reizstärke auf ein bestimmtes Gebiet beschränkt, bei grösserer Intensität des Reizes kommt es zu einer Ausbreitung auf andere Gebiete.
Goldstein, Kurt: Der Aufbau des Organismus, Den Haag: Nijhoff 1934, S. 114
Die Reaktion des Nervs auf verschiedene Reizstärken und -dauer, auf Einzel- oder Doppelimpulse ist am Messgerät ablesbar.
Die Zeit, 01.01.2001, Nr. 01
Zitationshilfe
„Reizstärke“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Reizstärke>, abgerufen am 22.08.2019.

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