Reizvokabel, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
WorttrennungReiz-vo-ka-bel (computergeneriert)
WortzerlegungReizVokabel

Thesaurus

Synonymgruppe
(politisches) Schlagwort · ↗Kampfbegriff · ↗Kollektivsymbol · Reizvokabel
Unterbegriffe
Assoziationen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Eine vernünftige Definition der deutschen außenpolitischen Interessen von heute kommt ohne die Reizvokabeln der Vergangenheit aus.
Die Zeit, 29.01.1996, Nr. 05
Allerdings wurden die "staatsbejahenden" Parteien immer noch besser ausgestattet als Hitlers Partei mit den Reizvokabeln "sozialistisch" und "Arbeiter" im Namen.
Der Spiegel, 10.12.1984
Der „Schnelle Brüter“ ist eine Reizvokabel geworden, seit die Diskussion um die Kernenergie hohe Wogen schlägt.
Die Zeit, 27.05.1977, Nr. 22
Frau Wulf-Mathies ging direkt auf solche Reizvokabeln ein, suchte die Bedeutung des ökonomischen und sozialen Gleichgewichts plausibel zu machen.
Süddeutsche Zeitung, 20.10.1995
Kreuzzüge waren freilich keine Vergeltungsschläge - trotzdem wird derzeit auch diese Reizvokabel der Bush-Regierung in einen Topf geworfen mit anderen Chiffren chauvinistischer Irrationalität.
Der Tagesspiegel, 21.09.2001
Zitationshilfe
„Reizvokabel“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Reizvokabel>, abgerufen am 14.12.2019.

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