Rekombination, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungRe-kom-bi-na-ti-on
formal verwandt mitrekombinieren
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
Chemie, Physik Wiedervereinigung der durch Dissoziation oder Ionisation gebildeten, entgegengesetzt elektrisch geladenen Teile eines Moleküls bzw. eines positiven Ions mit einem Elektron zu einem neutralen Gebilde
2.
Biologie Bildung einer neuen Kombination der Gene im Verlauf der Meiose

Typische Verbindungen
computergeneriert

Einheit Elektron Erbgut Gen Loch Mechanismus Mutation Selektion genetisch homolog

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Rekombination‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Einheit der Funktion entspricht nicht der Einheit der Rekombination.
Bresch, Carsten: Klassische und molekulare Genetik, Berlin u. a.: Springer 1965 [1964], S. 111
Wenn vom Fortschritt kein Begriff mehr existiert, liegt die letzte Chance in der gelungenen Rekombination.
Die Zeit, 31.01.2011, Nr. 05
Aber jetzt, in der Barackenzelle, geht es um diese andere Rekombination, die Paul Berg als erstem geglückt war.
Süddeutsche Zeitung, 27.12.1997
Und genau diese Rekombination der Radikale könne durch ein magnetisches Feld beeinflusst werden.
Die Welt, 15.03.2000
Das entspricht dem besonders durch Wissenschaft und Wirtschaft geförderten Trend, alle Elemente und alle Letztsicherheiten aufzulösen und die Tragfähigkeit in die Rekombination zu verlegen.
Luhmann, Niklas: Soziale Systeme, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1984, S. 1005
Zitationshilfe
„Rekombination“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Rekombination>, abgerufen am 22.08.2019.

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