Religionsfrieden, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Nebenform Religionsfriede · Substantiv (Maskulinum)
WorttrennungRe-li-gi-ons-frie-den · Re-li-gi-ons-frie-de
WortzerlegungReligionFrieden
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

Friede, mit dem ein Religionskrieg beigelegt wurde

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Für einen wirklichen Religionsfrieden war die Zeit allerdings noch nicht reif.
Iserloh, Erwin u. a.: Reformation, katholische Reform und Gegenreformation. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1967], S. 7319
Auch wenn er dabei den Religionsfrieden der Forscher aufgekündigt hat.
Süddeutsche Zeitung, 28.07.2001
Der bayerische Herzog Albrecht V. dachte nicht daran, den Religionsfrieden anzutasten, an dessen Abschluß er mitgewirkt hatte.
Lutz, Heinrich: Der politische und religiöse Aufbruch Europas im 16. Jahrhundert. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1964], S. 1491
Der Religionsfrieden von 1555 sicherte den Fürsten und Städten die freie Religionswahl zu.
Die Welt, 26.09.2005
Das Ergebnis des endgültigen Religionsfriedens von 1648 milderte auch die Gegensätze des durch das Territorialprinzip von 1555 aufgesplitterten Protestantismus.
Zieger, P.: Deutschland. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1958], S. 21546
Zitationshilfe
„Religionsfrieden“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Religionsfrieden>, abgerufen am 20.11.2019.

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