Remake, das

Grammatik Substantiv (Neutrum)
Aussprache 
Worttrennung Re-ma-ke (computergeneriert)
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

fachsprachlich Neufassung einer künstlerischen Produktion, besonders neue Verfilmung älterer, bereits verfilmter Stoffe
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Remake n. ‘Neuverfilmung, Neuaufnahme (eines Musikstücks), Neu-, Zweitfassung’, Übernahme (20. Jh.) von gleichbed. engl. remake, zu engl. to remake ‘wieder machen, erneuern’, zu engl. to make (s. ↗machen) und ↗re- (s. d.).

Thesaurus

Synonymgruppe
Neuauflage · ↗Neufassung · ↗Neugestaltung · Remake
Assoziationen
Synonymgruppe
Neuverfilmung · nochmalige Verfilmung  ●  Remake  engl.
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›Remake‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Remake‹.

Verwendungsbeispiele für ›Remake‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Selbst das zweite ambitionierte Remake von 1976, das besser ist als die damalige Kritik, zerfällt nicht in Blöcke.
Die Zeit, 08.12.2005, Nr. 50
Ein Remake jagt das andere, eins schwächer als das andere.
Der Tagesspiegel, 17.09.2004
Vom optimistischen Titel mag man sich nicht täuschen lassen, dieses Remake des Judge Priest zeigt mehr Schatten als Licht, mehr Nacht als Tag.
Süddeutsche Zeitung, 01.07.1994
Meine Zukunftsahnungen sind auch ungemütlich; ich möchte sie aber nicht zum faschistischen Remake hochrechnen und sie zum Schrecken von gestern bannen.
konkret, 1984
Auf eine andere, nicht unähnliche Weise wirkt heute die jeweilige Saisonkunst wie das Remake konstruktivistischer, dadaistischer oder surrealistischer Bildideen.
konkret, 1988
Zitationshilfe
„Remake“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Remake>, abgerufen am 28.11.2020.

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