Remis, das

Grammatik Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Remis · Nominativ Plural: Remis/Remisen
Aussprache 
Worttrennung Re-mis (computergeneriert)
Herkunft Französisch
Wortbildung  mit ›Remis‹ als Erstglied: ↗remisieren
eWDG, 1974

Bedeutung

Schach unentschiedener Ausgang eines Spiels
Beispiele:
er musste sich mit einem Remis begnügen
die letzten Remisen brachten ihn um seinen Punktvorsprung
noch ein Remis erreichen
Remis anbieten

Thesaurus

Synonymgruppe
Gleichstand · Remis · ↗Unentschieden
Assoziationen
  • (sich ein) totes Rennen (liefern) · es gibt keinen (klaren) Sieger · gleichauf liegen · ↗unentschieden

Typische Verbindungen zu ›Remis‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Remis‹.

Verwendungsbeispiele für ›Remis‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das turbulente Remis war auch am Montag noch in den Köpfen.
Die Zeit, 30.09.2013 (online)
Am Ende aber stand nun einmal das Erfolg verheißende Remis.
Süddeutsche Zeitung, 18.02.2002
Wenn es dazu nicht langte, konnte man immer noch auf ein Remis ausgehen, und Remispartien gab es in dieser Ära wahrlich mehr als genug.
Der Spiegel, 21.09.1987
Auch dieses Endspiel hätte bei besserem Spiel Remis ergeben müssen.
Vossische Zeitung (Montags-Ausgabe), 04.03.1912
In der zweiten Partie kam er schon gegen den besten Spieler auf Remis.
Zweig, Stefan: Schachnovelle, Frankfurt a. M.: S. Fischer 1961 [1943], S. 9
Zitationshilfe
„Remis“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Remis>, abgerufen am 26.09.2020.

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