Remmidemmi

Worttrennung Rem-mi-dem-mi
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

umgangssprachlich lautes, buntes Treiben; großer Trubel, Betrieb
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Remmidemmi n. ‘buntes Treiben, ausgelassenes Tanzvergnügen, Trubel’, Lautspielerei (20. Jh.). Keine sicheren Anhaltspunkte zur Herkunft. Vielleicht sind vergleichbar rhein. Rament ‘Lärm’, hess. ramenten ‘lärmen’, dämmern ‘trampeln’?

Thesaurus

Synonymgruppe
Ausgelassenheit · Jubel, Trubel, Heiterkeit · Klamauk · Trubel  ●  Hallo  ugs. · Remmidemmi  ugs.
Assoziationen

Verwendungsbeispiele für ›Remmidemmi‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Woher kommt das umgangssprachliche Wort Remmidemmi für «lautes, buntes Treiben»?
Die Zeit, 04.08.2011 (online)
Ich hatte jetzt aber keine Lust, in Baume oder sonstwo Remmidemmi zu machen.
Brussig, Thomas: Wasserfarben, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 2001 [1991], S. 128
Zeller möchte nach all dem Remmidemmi zurück zum guten Geschmack, zur anspruchsvollen Unterhaltung.
Die Welt, 14.04.2004
Denn auf den 14 Camping-Plätzen rund um den Ring herrscht Remmidemmi ohne Ende!
Bild, 21.06.2001
Wir haben schon ein Remmidemmi da, wir haben schon eine Gaudi.
Süddeutsche Zeitung, 14.08.1999
Zitationshilfe
„Remmidemmi“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Remmidemmi>, abgerufen am 28.11.2021.

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