Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Rentenschuld, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Rentenschuld · Nominativ Plural: Rentenschulden
Aussprache [ˈʀɛntn̩ˌʃʊlt]
Worttrennung Ren-ten-schuld
Wortzerlegung Rente Schuld
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

Rechtssprache, Bankwesen Grundschuld, bei der aus einem belasteten Grundstück keine feste Geldsumme, sondern eine Rente gezahlt wird

Verwendungsbeispiele für ›Rentenschuld‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Daß die Leistungen regelmäßig wiederkehren, ist – im Gegensatz zur Rentenschuld (S. 240) – nicht erforderlich. [Zimmermann, Theo: Der praktische Rechtsberater, Gütersloh: Bertelsmann [1968] [1957], S. 227]
Diese Vorschriften finden entsprechende Anwendung, wenn die Grundstücke mit einer und derselben Grundschuld oder Rentenschuld belastet sind. [o. A.: Gesetz über die Zwangsversteigerung und die Zwangsverwaltung (ZVG). In: Schönfelder: Deutsche Gesetze : Sammlung des Zivil-, Straf- und Verfahrensrechts (Ergänzungslieferung), München: Beck 1997]
Beim Erwerb von Grundstücken können Hypotheken, Grund‑ und Rentenschulden unter Anrechnung auf den Kaufpreis ohne die Voraussetzungen des § 38 Abs. 1 übernommen werden. [o. A.: Bundeshaushaltsordnung (BHO). In: Sartorius 1: Verfassungs- und Verwaltungsgesetze der Bundesrepublik Deutschland, München: Beck 1998]
Die Rentenschulden betragen Iljuschin zufolge 14 Billionen Rubel (vier Milliarden Mark). [Süddeutsche Zeitung, 15.10.1996]
Die Regierung habe die ausstehenden Löhne an die staatlichen Bediensteten gezahlt und die Rentenschulden halbiert. [Archiv der Gegenwart, 2001 [1999]]
Zitationshilfe
„Rentenschuld“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Rentenschuld>.

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