Reparationszahlung, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungRe-pa-ra-ti-ons-zah-lung
WortzerlegungReparationZahlung
eWDG, 1974

Bedeutung

Beispiel:
Kräfte, die den »Versailler Vertrag« und die unmöglichen Reparationszahlungen abschaffen wollten [O. M. GrafUnruhe210]

Typische Verbindungen
computergeneriert

Abkommen Einstellung Forderung Höhe Milliardenhöhe Sowjetunion Weltkrieg abwickeln ausstehend fällig geleistet leisten verwenden

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Reparationszahlung‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Zuerst muß die deutsche Wirtschaft wiederhergestellt werden, erst nachher sind Reparationszahlungen möglich.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1947]
Er habe sich gefragt, ob dieser Preis so etwas wie eine späte Reparationszahlung sein soll, neckt er weiter.
Die Zeit, 28.09.2012, Nr. 39
Harmssen wird das erste Gutachten über die deutschen Reparationszahlungen erstellen.
o. A.: 1945. In: Overresch, Manfred u. Saal, Friedrich Wilhelm (Hgg.) Deutsche Geschichte von Tag zu Tag 1918-1949, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1986], S. 17628
Nur dadurch konnte das Schuldnerland fremde, für die Reparationszahlung nötige Devisen verdienen.
Nahmer, Nöll von der Robert: Weltwirtschaft und Weltwirtschaftskrise. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1960], S. 18831
Diese sogenannte Kriegsschuldthese diente als Begründung für die Bestrafung Deutschlands und für die Reparationszahlungen, die es leisten mußte.
Schwanitz, Dietrich: Bildung, Frankfurt a. M.: Eichborn 1999, S. 173
Zitationshilfe
„Reparationszahlung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Reparationszahlung>, abgerufen am 19.07.2019.

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