Reseda, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Reseda · Nominativ Plural: Reseden
Aussprache
WorttrennungRe-se-da (computergeneriert)
HerkunftLatein
Wortbildung mit ›Reseda‹ als Erstglied: ↗resedafarben · ↗resedagrün
eWDG, 1974

Bedeutung

krautige, stark duftende Gartenpflanze mit gelblich-grünen Blüten in ährenförmigem Blütenstand
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Reseda f. ‘Färberkraut, Färberwaid’, eine Heilpflanze, Reseda (16. Jh.), Resede (18. Jh.), Entlehnung von lat. resēda f., eigentlich Imperativ von lat. resēdāre ‘wieder stillen, wieder heilen’. Nach Plinius ist der Name hervorgegangen aus der Beschwörungsformel reseda, morbos, reseda! ‘heile, heile die Krankheiten (Entzündungen) wieder!’. Welche Pflanze Plinius gemeint hat, ist nicht bekannt. Erst Botaniker des 16. Jhs. übertragen Reseda auf das Färberkraut.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Reseda läßt sich nicht verpflanzen, wird also immer gleich auf das Gartenbeet gesät.
Böttner, Johannes: Gartenbuch für Anfänger, Frankfurt (Oder) u. a.: Trowitsch & Sohn 1944 [1895], S. 265
Seit Goldlack und Reseda nicht mehr modern sind, habe ich nie wieder richtig Geburtstag gehabt.
Strittmatter, Erwin: Der Laden, Berlin: Aufbau-Verl. 1983, S. 177
In Mode kam die Reseda durch die Kaiserin Josephine, die Blumen liebte und verstand.
Katz, Richard: Übern Gartenhag, München u. Zürich: Droemersche Verlagsanstalt Th. Knaur Nachf. 1965, S. 39
Zitationshilfe
„Reseda“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Reseda>, abgerufen am 24.05.2019.

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