Residuum, das

Grammatik Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Residuums · Nominativ Plural: Residua/Residuen
Aussprache 
Worttrennung Re-si-du-um
Wortbildung  mit ›Residuum‹ als Erstglied: ↗residual

Thesaurus

Synonymgruppe
Hinterlassenschaft · ↗Relikt · ↗Reliquie · Residuum · ↗Rest · ↗Restbestand · ↗Rudiment · ↗Rückstand · ↗Überbleibsel · ↗Überrest  ●  ↗Spreu  fig.

Verwendungsbeispiele für ›Residuum‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Aber dieser Abbau macht zugleich die Residuen um so beherrschbarer.
Adorno, Theodor W.: Minima Moralia, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1971 [1951], S. 69
War das damals, in den vierziger Jahren, ein Residuum der Revolution?
Klemperer, Victor: [Tagebuch] 1940. In: ders., Ich will Zeugnis ablegen bis zum letzten, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 1999 [1940], S. 46
Doch ganz will er auf jene Moral nicht verzichten, die er in seinen früheren Arbeiten als "ideales Residuum" des Lebens umschrieben hat.
Süddeutsche Zeitung, 21.06.2003
Sie haben ihren eigenen Reichtumsbegriff, und der schlägt sich nieder in dem Wert des Residuums dieses Prozesses.
o. A.: DER KREDIT DER AKTIENGESELLSCHAFT UND DIE BÖRSE. In: Marxistische Zeit- und Streitschrift 1980-1991, München: Gegenstandpunkt Verl. 1998 [1987]
Parsons (1949 a), 426, spricht mit Recht von einem »positivistischen Residuum«.
Habermas, Jürgen: Theorie des kommunikativen Handelns - Bd. 2. Zur Kritik der funktionalistischen Vernunft, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1981, S. 77
Zitationshilfe
„Residuum“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Residuum>, abgerufen am 25.02.2021.

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