Richterstand, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungRich-ter-stand
WortzerlegungRichterStand2
eWDG, 1974

Bedeutung

veraltet
Beispiel:
Der Vater des Fräuleins habe dem hohen Richterstande angehört [Th. MannFaustus6,283]

Typische Verbindungen
computergeneriert

Ansehen Rat Staatsanwaltschaft Unabhängigkeit preußisch unabhängig

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Richterstand‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Üble Gesetze gegen den Richterstand sind durch eine Zusammenarbeit von links und rechts verabschiedet worden.
Süddeutsche Zeitung, 15.05.2001
Nun ist nicht einmal Berlin für die Beurteilung des deutschen Richterstandes sehr maßgeblich.
Tucholsky, Kurt: Deutsche Richter. In: ders., Kurt Tucholsky, Werke - Briefe - Materialien, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1927], S. 8809
Der Angeklagte hat das Ansehen des preußischen Richterstandes in einer Weise herabgesetzt, wie es noch niemals vorgekommen ist.
Friedländer, Hugo: Ein Landgerichtsrat auf der Anklagebank. In: ders., Interessante Kriminal-Prozesse, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1921], S. 4355
Angesichts dieser Situation werden schon Stimmen laut, dass der Oberste Rat des Richterstandes (CSM) in dieser prekären Situation eingreifen solle.
Die Welt, 11.05.2000
Es wird über den Militarismus im Richterstand Klage geführt und behauptet, daß Reserveoffiziere bei Anstellung und Beförderung von Richtern bevorzugt worden seien.
Friedländer, Hugo: Die Oldenburgischen Spielerprozeße. In: ders., Interessante Kriminal-Prozesse, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1911], S. 22378
Zitationshilfe
„Richterstand“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Richterstand>, abgerufen am 19.04.2019.

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