Richtertum, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
WorttrennungRich-ter-tum (computergeneriert)
WortzerlegungRichter-tum

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Höchstens in begleitendem Sinne könne vom Richtertum dabei die Rede sein.
Hermann, R.: Rechtfertigung. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1961], S. 5260
Sie verwandelten daher sehr schnell das Richtertum, insbesondere auf dem Gebiet des Strafrechts, in Organe des Terrors.
Friedrich, Carl Joachim: Totalitäre Diktatur, Stuttgart: Kohlhammer 1957, S. 162
Fraktionsabhängigkeit, die nun einmal bis zu einem gewissen Grad besteht, qualifiziert nicht zum Richtertum.
Die Zeit, 04.12.1970, Nr. 49
Durch welche technischen Mittel es den autoritären Gewalten gelingt, Widerstände innerhalb des Richtertums unschädlich zu machen, ist später zu erörtern.
Weber, Max: Wirtschaft und Gesellschaft. In: Weber, Marianne (Hg.), Grundriß der Sozialökonomik, Tübingen: Mohr 1922 [1909-1914, 1918-1920], S. 622
Darum gilt es in unserer von politischen Meinungskämpfen erfüllten Zeit mehr wie je, ein hochstehendes Richtertum zu erhalten und jede Antastung seiner Unabhängigkeit abzuwehren.
Vossische Zeitung (Abend-Ausgabe), 02.03.1926
Zitationshilfe
„Richtertum“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Richtertum>, abgerufen am 23.10.2019.

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