Riesenweib, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
Aussprache
WorttrennungRie-sen-weib (computergeneriert)
Wortzerlegungriesen-Weib
eWDG, 1974

Bedeutung

salopp, abwertend

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wütend hockt das Riesenweib im Bild, die Arme wehrhaft verschränkt, den Busen geschnürt, die Zähne gebleckt.
Bild, 24.07.2004
An der Tür bauen sich Riesenweiber in Trachten auf, die letzten Altgläubigen der Region wollen jetzt eine Stunde lang singen und springen.
Die Zeit, 05.08.2002, Nr. 31
Statt freundlicher Heimchen, die sich mit devotem Lächeln für den Gatten herausputzen, liefen plötzlich selbstbewusste Riesenweiber durch die Modefotos, Luxuswesen mit beängstigendem Sexappeal.
Süddeutsche Zeitung, 23.10.2003
Als "dickes Riesenweib" Mathilde nervt Annette Kayser - "frisch von der Heilsarmee zu uns gestoßen" - mit ihren nicht endenwollenden Trommelwirbeln oder ihrer Tolpatschigkeit.
Die Welt, 06.07.1999
Ferngesteuerte Stahlfäuste verbreiten Panik, ein Riesenweib namens Aphrodite A schießt zwei Raketen aus ihren Brüsten gegen das Monster Dyann 4.
Der Spiegel, 05.05.1980
Zitationshilfe
„Riesenweib“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Riesenweib>, abgerufen am 24.08.2019.

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