Riester, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Riesters · Nominativ Plural: Riester
Aussprache 
Worttrennung Ries-ter (computergeneriert)
eWDG

Bedeutung

fachsprachlich Lederflicken, meist auf dem Oberleder eines Schuhs
Beispiele:
einen Riester aufsetzen
alte Schuhe voller Riester
eine Ziehharmonika, eine altertümliche, mit zahllosen Riestern und Pechdraht zusammengehalten [ BobrowskiLevin48]
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Riester2 m. f. n. ‘Streichbrett’ am Pflug, auch ‘Pflugsterz’, ahd. riostra f., riostar n. (8. Jh.), mhd. riester f. n., asächs. rioster m., aengl. reost, wohl eine Bildung mit tro-Suffix zu westgerm. *reus-, das zur Wurzel ie. *reu-, *reu̯ə- ‘aufreißen, graben, aufwühlen’ (s. ↗roden) zu stellen ist.

Typische Verbindungen zu ›Riester‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Riester‹.

Verwendungsbeispiele für ›Riester‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Bis zuletzt hatte sich Riester ausbedungen, alleine als federführender Minister das Ergebnis zu präsentieren.
Süddeutsche Zeitung, 15.02.2001
Riester nicht - das wäre ja in der gegenwärtigen Lage auch schlecht.
Der Tagesspiegel, 16.11.2000
Nur der Kanzler hätte die Macht, Riesters Position wieder zu festigen.
Die Welt, 14.11.2000
Für Frauen ist die Butter genau so teuer wie für Herrn Riester und andere Herren.
Bild, 09.11.2000
Gereizt hätte Riester der Posten durchaus, doch es ging nicht.
Die Zeit, 06.05.1999, Nr. 19
Zitationshilfe
„Riester“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Riester>, abgerufen am 11.05.2021.

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