Riff, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Riff(e)s · Nominativ Plural: Riffe
Aussprache
Wortbildung mit ›Riff‹ als Letztglied: ↗Felsenriff · ↗Felsriff · ↗Sandriff
eWDG, 1974

Bedeutung

unterhalb des Meeresspiegels befindliche oder den Meeresspiegel überragende Klippe, Reihe von Klippen, schmale Bank
Beispiele:
die Woge überschäumt das Riff
die Wellen brechen sich am Riff
das Schiff lief bei dichtem Nebel auf ein Riff und sank
das Boot zerschellte am Riff
der Küste vorgelagerte Riffe
eine Bucht mit kleinen Riffen
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Riff n. ‘Felsbank, langgestreckte Sandbank, Klippenreihe’. Im 17. Jh. wird nd. Reff, Riff in die Literatursprache aufgenommen. Voraufgehendes mnd. ref, rif ist eine Entlehnung aus den skandinav. Sprachen, vgl. anord. rif, eigentlich ‘Rippe’ (s. ↗Rippe), schwed. dän. norw. rev. Das Resultat einer ähnlichen Bedeutungsentwicklung zeigt frz. côte (s. ↗Küste).

Thesaurus

Geografie
Synonymgruppe
Korallenriff · Riff
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Absterben Akkord Artenvielfalt Atoll Brandung Fels Klippe Koralle Lagune Malediva Nordküste Refrain Sandbank Schiffswrack Schlagseite Schnorcheln Untiefe auflaufen brachial eingängig festliegen knallig künstlich rockig scharfkantig schrammen tropisch umschiffen vorgelagert zerschellen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Riff‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

In der Antike habe sich dieses Riff in geringerer Tiefe befunden.
Die Welt, 16.01.2004
So trieb das Boot führungslos über gefährliche Riffe an Land.
Der Tagesspiegel, 13.02.1998
Und nun lag er hier wie ein Wrack vom Sturm auf die Riffe geworfen.
Heym, Georg: Der Dieb. In: Deutsche Literatur, Berlin: Directmedia Publ. 1998 [1911], S. 10795
Wir sterben in Lumpen, schweigend, auf einem gesuchten Riff, tief im Kesselraum.
Traven, B.: Das Totenschiff, Berlin: Büchergilde Gutenberg 1929 [1926], S. 121
Er tendiert zu riffartigen Melodiebildungen (Riff) und ist durch stark akzentuierten Rhythmus in mäßig schnellem Tempo gekennzeichnet.
o. A.: R. In: Brockhaus-Riemann-Musiklexikon, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1989], S. 2583
Zitationshilfe
„Riff“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Riff>, abgerufen am 19.10.2019.

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