Ringeltanz, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum)
Worttrennung Rin-gel-tanz
Wortzerlegung Ringel1Tanz
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Ringelreihen · Ringeltanz · Ringelpie(t)z
Ringelreihen, -reigen m. ‘Rundtanz’, bei dem die Tanzenden, sich bei den Händen fassend, einen Kreis bilden (18. Jh.); im Kinderlied Ringe(l) Ringe(l) Reie(n). Zu ↗Ringel und ↗Reihen (s. d.). Älter Ringeltanz m. (16. Jh.). Sich von Berlin her ausbreitend Ringelpie(t)z m. anfangs für Ringelreihen mit Gesang, Ringelpiez mit Anfassen (19. Jh.), zu apoln. pieć, poln. piać ‘singen’, danach übernommen in die allgemeine Umgangssprache für ‘Tanzvergnügen, fröhliches, übermütiges Beisammensein’.

Verwendungsbeispiele für ›Ringeltanz‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Nur nicht, dass Gotthilf Fischer noch auf dem Wagen steht, als der Love Parade-Korso schon eine Weile unterwegs ist zum Ringeltanz am Großen Stern.
Süddeutsche Zeitung, 23.07.2001
Schon die Sowjetunion pflegte offiziell die druschba narodow, die Völkerfreundschaft, mit Ringeltänzen und Tischfähnchen der Sowjetrepubliken.
Die Zeit, 28.10.2013, Nr. 43
Zitationshilfe
„Ringeltanz“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Ringeltanz>, abgerufen am 15.01.2021.

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